amore.amore.amore.

Jetzt denke ich schon wieder an den Beckenrand. Ich sitze da, Füße und Unterschenkel schon ganz aufgeweicht. Wie lange dauert das? Du nimmst meine Hand. Unsere Finger sind blau. Und dünn sehen sie aus. Die Lippen sind auch blau, die Wangen. Die Gänsehaut an meinen Oberschenkeln. Tja eingeschlafen, nicht die Beine, sondern meine Erinnerung. Ein blasser Schimmer im Gesicht verrät mich. Luft ist raus, anhalten und abtauchen. Ich zähle, Du zählst. Augen auf, rot vom Chlor. Wer als erstes blinzelt. Jetzt stehe ich vorm Spiegel, schaue mich an und sehe Dich. Vergessen. Ich sag, eingeschlafen die Erinnerung. Von wegen verinnerlicht. Äußerst wackelig das Ganze. Den Hahn habe ich schon aufgedreht vor Minuten, Stunden, Tagen. Meine Handgelenke, die Finger wieder blau, diesmal schaudern die Unterarme und ich denke an Ellbogen und an die nackten Füße, die weh tun auf dem Waschbeton, alles weich. Die Pommes auch.