SUNDECK_20/21

Zeltgeschichten im Campingfachjargon. Wie schreibt man das denn jetzt? Und warum? Eignet sich vielleicht als Überschrift, nicht als Song. Also noch mal von vorn: Zwei Weicheier und ein freundlicher Hund. Im Morgengrauen. Von der Nacht her oder dem Morgen zu. Back-Street-Boys, haben die sich mit Bindestrich geschrieben? Kaum! Zwei Jungs in der Küche. Ich sehe sie durchs Fenster. Hell erleuchtet, versehentlich eingeschlafen. Handy klingelt. Meine Mutter ruft an. Mein Vater ruft ja nicht mehr an. Manchmal versuche ich mich an seine Nummer zu erinnern. =!/“&!%//&“, eigentlich konnte ich die nie auswendig. Warum zum Teufel hat sie ihm den Ring abgenommen? Fanta zum Frühstück, geht. Kaffee auch (Kaffee mit doppel e und Maschine ohne ie, das habe ich jetzt vielleicht auch gelernt).


Zeltgedicht im Campingfachjargon: Zwei in der Küche. Ein Nudelsieb. Dreizehn fein gehackte Zehen, fünf Sardinen oder Sardellen, wie auch immer und ein Milchbrötchen zu guter Letzt. Ich lllllllbe Dich, höre ich ihn sagen. Die Sardinen nicken, die Sardellen auch.